Die 5 Säulen des Hatha Yoga - Gesundheits Blog - Waerland-Bund

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Die 5 Säulen des Hatha Yoga

Waerland-Bund
Herausgegeben von in Gesünder Leben ·
Tags: Bewegung
 
Das Wort Yoga bedeutet zunächst direkt übersetzt „Joch“ oder „Verbindung“ oder „Einheit“. Es geht darum den Körper, den Geist und die Seele in Einklang, in Harmonie zu bringen. Ein Weg dorthin kann Hatha Yoga sein.

Dieses körperbezogene Yoga dient der Gesunderhaltung. Mit dem Wort Gesund-er-Haltung haben wir schon die Verbindung zu einem Teil der Übungen, den Asanas / Haltungen ausgesprochen. „Ha“ bedeutet auch Sonne und „Tha“ Mond. Hatha Yoga bedeutet also die Gegensätze, wie Sonne und Mond, Tag und Nacht, kalt und heiß usw. aufzulösen, bzw. zu vereinigen. Ebenso bedeutet Hatha Yoga das Yoga der Kraft bzw. die Beherrschung der 5 Säulen.

 
Zu den 5 Säulen gehören: Atemtechniken, Körperhaltungen, Entspannung, Ernährung und Meditation. Alle 5 Bereiche wirken jeweils auf Körper, Geist und Seele.

 
1.       Atemtechniken / Pranayama > es geht um richtiges Atmen über die Bauchatmung als Grundatemtechnik, dazu kommen verschiedene Atemtechniken wie Wechselatmung, Schnellatmung usw..; Prana = Energie und Yama= Beherrschung oder Kontrolle > Pranayama ist Kontrolle über den Atem zu erlangen oder die Beherrschung des Atems.
    

 
2.       Köperhaltungen /Asanas > Ursprünglich ging es um ruhiges Sitzen für die Meditation, dazu gehören inzwischen bis zu 84000 Haltungen, die möglichst still und doch angenehm gehalten werden. Viele Asanas tragen Tiernamen, Beispiel: Eule (Hals-, Nacken-, Schulter-Übung)
 
 
3.       Entspannung > Zu Beginn und am Ende jeder Hatha Yogastunde gibt es eine Entspannungsübung. Zwischen den Haltungen gibt es kurze Entspannungspausen. Ohne diesen Teil ist eine Yogastunde nicht Yoga. Hier kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz: Die klassische Yoga-Tiefenentspannung, Bodyscan, Laya- Ausdehnungsentspannung, Autogenes Training, Progressive Muskelanspannung, usw.
 
 
4.       Richtige Ernährung > In Anlehnung an die ayurvedische Ernährungslehre. Es wird biologische Vollwertkost empfohlen. Wichtig ist nicht nur an die Zutaten zu denken, sondern bei der Zubereitung und beim Essen sich in heiterer Verfassung wissen.
 
 
5.       Meditation > „Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedankenwellen im Geist“ sagt Patanjali vor ca. 2500 Jahren. Meditation bedeutet also nicht unbedingt Nicht-Denken, sondern das Gedankenkarusell, was in uns tobt, ruhiger werden zu lassen. Um dies zu erreichen gibt es viele Techniken.
 
 
In den meisten Hatha-Yoga-Studios werden alle 5 Elemente unterrichtet. Eine Yogastunde dauert regulär 1 ½ Stunden und es sollte in jedem Kurs von mindestens 5 Einheiten alle 5 Säulen des Hatha Yoga drankommen.

 
Über Yoga kann viel gesprochen oder erklärt werden. Da Yoga eine Erfahrungswissenschaft ist, kann seine Wirkung nur begriffen und eben erfahren werden, von denen die selbst üben.

Yoga bedeutet für mich im Alltag mal mit links statt rechts die Zähne zu putzen oder einfach grundlos zu lächeln.
Julia Devajyoti Czernawski




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