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Die Kraft der Gedanken

Waerland-Bund
Herausgegeben von in Positiv Denken ·
Tags: Gedanken
 
 

ln der Regel scheinen die Gedankenkräfte immer noch unterschätzt zu werden, obwohl sie die stärksten und grundlegendsten Kräfte der Schöpfung sind. Sie können uns gewinnen oder verlieren lassen, sie können uns glücklich oder unglücklich machen.

Jeder Gedanke, den wir denken, kann zur Wirklichkeit werden. Wir selbst sind das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben. Jeder Gedanke kann etwas von unserer Zukunft aufbauen oder niederreißen. In einem sorgenvollen Denken kann sogar eine zerstörende Macht liegen.
 
Die Gedanken sind die größten Kräfte, über die wir verfügen können. Die heutige Welt ist nichts anderes als das Ergebnis des bisherigen Denkens der Menschheit. Ebenso ist auch jeder Einzelne und sein Leben das Ergebnis seiner Gedanken.

Die Gedankenhaltung kann jederzeit geändert werden. Um das zu erreichen, bedarf es keiner fremden Hilfe. Jeder kann diese Wandlung aus eigener Kraft vollziehen. Auf jeden Fall bestimmt die Richtung unserer Gedanken unsere Taten und unsere Taten bestimmen unser Schicksal. Wir haben in unseren Gedanken eine positive und mächtige Lebenswaffe in der Hand, es kommt nur darauf an, wie wir diese Waffe gebrauchen.

Dass jemand freiwillig und bewusst negativ denkt, kommt verhältnismäßig selten vor. Die meisten sind Falschdenker aus Unwissenheit. Weil sie nicht erkennen, wie schädlich negative Gedanken sind, dulden sie dieselben in ihrem Bewusstsein.

Unsere Gedanken sind das Fundament jeder gewünschten Veränderung in unserem Leben. Wir können eine solche Veränderung nur mit dem starken Fundament unseres positiven Denkens erreichen. Gedanken können wir nicht erzwingen, doch wir können sie leiten und sie in die von uns gewünschte Richtung lenken.

Wie bereits schon erwähnt, ist die von Coue erkannte erste Gesetzmäßigkeit: „Nicht der Wille, sondern die Vorstellungskraft ist die treibende Kraft im Menschen." Natürlich benötigen wir unseren Willen sehr wohl als Anstoß oder Auslöser. Die weitere Arbeit aber sollten wir unserer Vorstellungskraft überlassen. Diese gilt es zu schulen und zu pflegen. Wer Großes will, erreicht auch viel! Wer sich etwas zutraut, wird auch etwas erreichen. Was wir in unserer Gedankenwelt säen, ernten wir auch im äußeren Leben. Doch wenn das Innere nicht mitgeht, arbeitet man gegen sich.

Es geht nicht darum, bestimmte Worte immer wieder zu wiederholen, sondern es geht darum, eine optimistische Grundhaltung dem Leben gegenüber zu erreichen und um ein bejahendes, positives Denken. Es gibt eine Reihe von gesundmachenden, freudebringenden, wünschenswerten Gedanken. Dazu gehören Vertrauen, Hoffnung, Liebe, Weitherzigkeit, Mitleid, edler Sinn im Fühlen und Wollen. Dagegen können eine entgegengesetzte Reihe von Gedanken eine zerstörende und vergiftende Wirkung haben. Dazu gehören Furcht, Sorge, Ängste, Widerwillen, Neid, Eifersucht, Kritik und Schmähsucht. Die Wirkung solcher Gedanken, wenn man sich ihnen für eine längere Zeit hingibt, sind vergiftend für den Geist und durch ihn auch für den Körper.

Allein ein anderes Denken über ein Problem kann schon den ersten Schritt in Richtung auf ein neu gewähltes Ziel bedeuten. So reinigt sich unser Unterbewusstsein, bis wir die neue Überzeugung in uns verankert haben. An der Vergangenheit können wir nichts mehr ändern, nichts mehr rückgängig machen. Deshalb nützen Schuldgefühle nur, wenn wir sie nutzen, um uns und anderen zu verzeihen und nicht einen negativen Kreislauf weiterzuführen.

Dr. Beat Imhof meint dazu: „Unsere Denk- und Erkenntnisfähigkeit ist an sich etwas Wunderbares. Benutzen wir aber diese, um etwas Negatives zu denken, verursachen wir Böses in der Welt. Oder ein Atom ist eine großartige Erfindung der göttlichen Intelligenz. Spalten wir aber das Atom, um mit der freigewordenen Kernenergie ganze Städte zu vernichten, wie dies in Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 geschehen ist, schaffen wir Unheil und Verderben. Ein positives Denken könnte eines Tages unsere Erde retten und damit auch die Menschheit."

Gerade in unserer heutigen so belasteten Umwelt liegt es in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, schadstofffreie Gedanken, sozusagen Biogedanken, zu entwickeln und damit zu einer harmonischen Atmosphäre beizutragen.

Wir können lernen, Ruhe in unser Denken zu bringen und Vorkämpfer für ein neues, anderes Denken zu werden. Nur wenn wir unser negatives Denken verändern, werden wir dann auch keine negativen Gefühle mehr haben. Von diesem Augenblick an beginnen wir frei zu werden.
 
Lucius Annaeus SENECA über die Macht der Gedanken:
 
Glücklich ist, wer sich durch rechte Richtung seines Denkens ein glückliches Leben bereitet. Einem denkenden Wesen geht es wohl, wenn in seine Gedanken, seine Vorstellungen nichts Falsches, Unwahres, Ungewisses gerät, wenn es seine Triebe und Taten nur auf gemeinnützige Ziele richtet, seine Neigungen und Abneigungen allein dem zuwendet, was von ihm selbst ausgeht, und wenn er alles ihm Zufallende als ihm zukommend mit Zustimmung aufnimmt und das Beste daraus macht. Jedes Leben fließt glücklich dahin, wenn sein Träger richtig denkt und handelt: weise und gütig, gerecht und liebevoll gegenüber allem, was lebt.

Mögen andere denken, sagen und tun, was sie wollen, sie müssen es ja vor sich selbst und dem Schicksal verantworten; dir obliegt es, recht zu denken und zu handeln. Deine Aufgabe ist es, du selbst zu sein und dem Smaragd zu gleichen, der seine Farbe behält, einerlei, wie er bewertet, wofür er gehalten wird und was mit ihm geschieht.

Wenn du äußere Umstände nicht unmittelbar ändern kannst, dann mittelbar durch die Macht deiner Gedanken, die dir helfen, das Unerwünschte zum Schwinden, das beharrlich Bejahte zum Vorschein zu bringen. Wohl dem, der gelernt hat, den Segen rechten Denkens sich und seiner Umwelt in vollem Maße dienstbar zu machen! Das Kraftfeld seines Wesens ist in ständigem Wachstum begriffen und bewirkt, dass immer mehr Umstände und Dinge ihm entgegenkommen und ihm dienen.

© Günter A. Ulmer Verlag







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